Systemische Aufstellungen


Allen systemischen Aufstellungen gemeinsam ist es, dass sobald eine Ordnung durchbrochen wurde, das ganze System Familie, Unternehmen/Organisation bzw. der Mensch selbst durcheinander gerät.

Damit ist es das Ziel der Aufstellungsarbeit, zu finden, was behindert, blockiert und damit der Lösung entgegensteht.

Einsatzfelder und mögliche Anlässe für Aufstellungen

Alltagsthemen

Sie fühlen sich unausgeglichen, haben "unbegründete" Sorgen und Ängste, gesundheitliche Beschwerden, für die Sie in Ihren bewussten Erfahrungen keine Erklärung haben. Depressive Verstimmungen oder Burnout kündigen sich an oder sind schon da. Identitätskrisen oder auch Schuldgefühle holen Sie scheinbar unbegründet ein.

Beziehungsthemen

Sei es in Familie oder in Beziehungen zu Partnern und Freunden: Wenn Sie sich öfters ausgegrenzt, nicht gesehen fühlen und gar nicht wissen, ob sie hier richtig sind, oder wenn in Ihrer Familie ständig Streit entsteht, Rivalitäten oder Machtspiele auftauchen.

Berufliche Themen

Sie haben Entscheidungen zu treffen, fühlen sich "fehl" am Platz, gemobbt oder in anderer Weise nicht in Ihrer Kraft. Der Job laugt Sie aus und Sie kommen immer wieder an Ihre Grenzen, verstehen nicht, was passiert und möchten wieder energievoll arbeiten.

Familiäre Themen

Immer wiederkehrende Streitereien, Konflikte in der Partnerschaft oder "Probleme" mit Ihren Kindern beeinträchtigen Ihren Alltag. Auch Auffälligkeiten Ihrer Kinder, wie Schulprobleme, ADHS bis hin zu Essstörungen erschweren Ihr Miteinander. Auch fehlende Kommunikation und mangelndes Verständnis in der Beziehung zu den eigenen (lebenden oder bereits verstorbenen, aber auch abwesenden) Eltern, auch Erbangelegenheiten, können so manche Schwierigkeit auslösen, die, wenn man Zusammenhänge sieht, oft gelöst werden können.

Häufige Fragen meiner Klienten zu Aufstellungen - FAQ:

Muss ich denn die ganze Familie mitbringen?

Nein! Sie kommen mit Ihrem Anliegen ohne Ihre Familie zur Aufstellung und formulieren dieses auch aus Ihrer Sicht.

Brauche ich ein klares Anliegen für die Aufstellung?

Ja! Je klarer das Anliegen, umso klarer wird die Aufstellung sein.

Reine Interessenaufstellungen wie "Ich möchte mal schauen, warum mein Mann so cholerisch ist", führe ich nicht durch. Ebenfalls Aufstellungen für eine andere Person.
Damit geht es immer um ganz persönliche, eigene Anliegen - bei denen Sie wirklich "betroffen" sind.

Wie kann es sein, dass die Stellvertreter etwas fühlen?

Man spricht hier von dem "morphischen Feld". Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass in dem Moment, in dem der Stellvertreter eine Rolle in der Gruppe oder dem Zusammenspiel übernimmt, er Teil davon wird und dadurch bisher nicht gekannte Gefühle wahrnimmt, Körperhaltungen einnimmt oder Sätze spricht, die verblüffend wahr sind.

Was ist eigentlich das Ziel einer Aufstellung?

Sie sehen, was bisher im Verborgenen war. Zusammenhänge werden klarer, Verstrickungen zwischen Menschen können sichtbar gemacht und so auch gelöst werden.
Sie nehmen quasi diese Bilder mit nach Hause, die ein anderes Verständnis der Situation und neue Perspektiven ermöglichen.
Kurz gesagt: Nicht Sichtbares wird sichtbar gemacht, nicht Spürbares wird spürbar gemacht!

Ist es schon vor der Aufstellung wichtig, die genauen Biografien zu kennen?

Es ist hilfreich, jedoch bei mir keine Voraussetzung. Oft ergeben sich aus der Aufstellung Fragen oder Ideen, denen man auch im Anschluss nachgehen kann.
Wenn große Schicksale wie Todesfälle, Krankheiten, Missbrauch oder Ausgrenzung von Personen bekannt sind, kann dies unterstützen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Familienaufstellung, Organisationsaufstellung, Strukturaufstellung und der 4-Körper-Aufstellung?

Ganz einfach gesagt: Hier entscheidet das Anliegen, also der Grund, warum Sie kommen!
Dabei kann aber eine Überlappung stattfinden, wenn Sie bspw. Ihre Ziele im Unternehmen nicht erreichen, könnte die Ursache in der Familie liegen.

Familienaufstellungen:
Anliegen sind ganz persönliche bzw. Alltagsthemen. Aufgestellt wird das sogenannte Herkunftssystem unter Einbeziehung Ihrer Vorfahren oder das Gegenwartssystem, bezogen auf ihre aktuelle Familie.

Organisationsaufstellungen:
Anliegen sind Organisationsfragen und -zusammenhänge: Es gibt Teamaufstellungen, Managementaufstellungen, Projektaufstellungen, die meist zu einem reibungsloseren Ablauf bis hin zu besserer Kommunikation im Unternehmen führen sollen.

Strukturaufstellungen:
Hier werden andere Themen aufgestellt, die Sie betreffen. Dazu zählen Entscheidungsaufstellungen (Tetralemma), Aufstellung des inneren Teams, Aufstellung der Glaubenssätze, Zielaufstellungen, Problemaufstellungen, aber auch Aufstellungen zum Umgang mit Erfolg, Geld etc.

4-Körper-Aufstellungen:
Wir haben vier Körper, den physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Körper. Wenn diese miteinander in Harmonie sind, gelingt es uns leichter, uns in die gewünschte Richtung zu entwickeln. Zum Beispiel könnte der Mentalkörper (unsere Gedanken) dominieren und unseren Emotionalkörper quasi "unterdrücken". Dies sichtbar zu machen kann Sie zu dem Gefühl bringen, mit sich im Reinen zu sein.

Wie können Aufstellungen durchgeführt werden?

Grundsätzlich im Einzelsetting in meiner Praxis oder online per Zoom, Skype...
oder in der Gruppe.

In Einzeltherapie-Sitzungen verwende ich für die Aufstellungen:

  • Playmobilfiguren auf dem Holzbrett
  • Papiere / Bodenanker
  • Plüschtiere
  • oder Holzfiguren für das innere Team


Es ist mein Wunsch,
SIE in IHRE Kraft,
in IHRE Lebensfreude,
zu IHREM persönlichen und beruflichen Erfolg zu begleiten.


 

Gerne nehme ich mir auch für Sie Zeit!

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